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Zu zweit unterwegs.

Georges und ich sind von unserer kleinen Herberge aufgebrochen und erreichten Santillana del Mar. Es war ein sehr schöner Ort indem die Zeit stehen geblieben war. Zumindest machte es so den Anschein. Wir kamen dort vormittags an. Es waren so gut wie keine Menschen zu sehen. Nachdem wir die gepflasterte Straße hinunter gelaufen waren kamen wir zur Kirche. Die Stadt wirkte wirklich mittelalterlich. Es wurde bewusst darauf geachtet so wenig wie möglich optischen Einfluss der heutigen Zeit zur Schau zu stellen.













 


 


 

In den Straßen von Santillana del Mar.

 

Nachdem wir den Ort hinter uns gelassen hatten, liefen wir immer wieder bergab und bergauf. Dabei passierten wir ein paar kleine Dörfer. Von weitem schon war eine Kirche zu sehen, die oben auf einer Anhöhe stand. Wir mussten nur nochmal bergab, durch ein kleines Dorf und dann wieder bergauf zur Anhöhe.

 


 




 

Fast angekommen bei der Kirche bei der wir eine Weile ausruhten.

 

 


 

Der Weg führte vorbei an ehemaligen Adelspalästen.

 

 

 

Der Blick auf eine Kirche.

 

 


 

Zum Ende einer Tagesetappe. Seit Tagen liefen wir im Inland, jetzt erblicken wir wieder den Atlantik.

 

 

 

Eine Etappe endet für uns in Cobreces. Wir übernachten in einem Kloster. Die Herberge war die bisher modrigste duftende in der ich je war. Ich versuchte so wenig wie möglich zu berühren. Unter dem Fensterrahmen des wohl immer geschlossenen Dachfensters wuchsen kleine grüne Pflänzchen. Die Zigarettenstummel der Pilger die hier zuvor hausten lagen noch auf dem Boden. Wann wurde hier das letzte Mal gefegt? Wir waren froh am nächsten Morgen wieder unterwegs zu sein und frische Luft atmen zu können.

 


 

Das Klosters in dem wir nächtigen (vorderstes Gebäude, oberhalb vom Empfang).

 

 


 

Der Pflanzenbewuchs unterm Fenster.

 

 



 
Am Abend sind wir runter zum Strand und sind auf den Felsen herumgelaufen. Die Luft war hier herlich.

 

 

Einer der bisher schönsten Abschnitte führte uns vorbei an einem Naturreservat. Kurz nach La Rabia verließen wir den offiziellen Camino.






 

Nahe am Naturreservat.

 

 



Georges am Strand.

 

 

Wir hatten den Strand hinter uns gelassen und legten nochmal einige Höhenmeter zurück. Oben angekommen, konnten wir in der Ferne nach San Vincent de la Barquera sehen. Unser Tagesziel. Wir machten kurz Pause um unsere Wasserflaschen zu füllen. Dabei kamen zwei weitere Pilger in der Ferne auf uns zu. Die beiden jungen deutschen Studenten wollten die selbe Route gehen wie wir auch. Diese sollte uns bergab zu einem weiteren Strand führen. Begehbar jedoch nur bei Ebbe, die wie wir behaupteten zu meinen noch war. Unten angekommen sahen wir, dass wir falsch lagen. Das Passieren einer Engstelle an der die Felsen weit in den Ozean reichten war nicht möglich. Wir liefen noch einige hunderte Meter weiter oben am Rand der Klippen bevor wir auf einem Feldweg zurück ans Meer gelangten. Dort liefen wir die letzten Kilometer für diesen Tag, machten nochmal Pause, verweilten und ich spielte mit einem nicht müde werdenden Hund. Immer wieder sprang der Hund in die Wellen, schwamm zum Stock und brachte ihn zurück. Das Spiel begann von vorne.

 

 


 

Der Hund hatte unglaublich viel Freude und wurde einfach nicht müde. Wieviel Salzwasser er wohl geschluckt haben muss?





 


 


 

Der Sonnenuntergang von der Burg auf dem Berg oberhalb der Herberge.

 




 

Hier im Ort gibt es eine Steinbrück mit 37 Bögen. Einst war sie die längste in ganz Spanien.

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