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Wildstrubelüberschreitung








Vor zwei Wochen bin ich aufgebrochen um den Wildstrubel von den Simmenfälle aus zu besteigen. Zum vierten Mal stand ich auf dem 3243 Meter hohen Gipfel. Dies war aber nicht der ganze Plan dieser Tour. Ich wollte weiter auf den Mittelgipfel und den Grossstrubel. Absteigen über den Ammertegletscher zum Ammertepass und zurück zu den Simmenfälle. Gesagt getan. Dieses Mal klappte es auch mit dem Wetter und die Wolken boten mir eine geballte extra Portion Spektakel am Himmel. Beim Aufstieg am Samstag waren einige der höheren Gipfel in den Wolken. Als ich vom Wildstrubel zum Nachtplatz unterhalb vom Grosstrubel lief verzogen sich nach und nach die Wolken. Erst sah ich Richtung Gemi, dann den Gross Loner, dann weitere Berner und zum Schluss alle Walliser bis hin zum Monte Blanc. Die Nacht verbrachte ich im Bivi auf etwa 3100 Meter. Ab 2500 Meter lag der erste Schnee und in den Verwehungen lag er bis gut 50 cm Höhe. An manchen Stellen sank ich bis zu den Knien im Schnee ein. Eine geniale Tour, vor allem mit dem Wetter, mit dem aufziehendem Wolkenhimmel und der Schnee machte diese Tour zu einer ganz besonderen. Ein Video hierzu mit Zeitrafferaufnahmen folgt bald.

Einige Impressionen der Tour.

Nach 1000 Höhenmeter die ersten Sonnenstrahlen. Am Flueseeli. Links Mitte, Ammertespitz in den Wolken.

Blick auf Laufbodenhore, das noch wolkenverhangen ist. Rechts unterhalb der mit Neuschnee bedeckte Rexligletscher.

Auf dem Wildstrubel. Angekommen bin ich um 15 Uhr. Eigentlich spät aber nicht wenn ich in dieser Höhe übernachten möchte. Blick in die Lenk. Die Voralpen bleiben noch wolkenverhangen.

Panorama vom Wildstrubel. Bei der Ankunft am Gipfel sah ich nur das neu errichtete Gipfelkreuz. Im Osten , Süden und Westen war alles wolkenverhangen. Nur das obere Simmental war und blieb vorerst wolkenfrei. Rechts über meinem Schatten mein nächstes Ziel. Der Mittelgipfel. Ich war froh in zu sehen, um mich an ihm orientieren zu können.

Nach einer einfachen, schönen, für mich unbekannten Route auf dem Grad bin ich auf dem Mittelgipfel angekommen. Blick zurück auf den kuppenförmigen mit Schnee bedeckten Wildstrubel. Im Hintergrund die Schnee bedeckte Plaine Morte.

Blickrichtung nach Osten vom Mittelgipfel auf den Grossstrubel (leicht links oberhalb der Bildmitte). Die Wolken lösen sich immer mehr auf.

Am nächsten Morgen auf dem Grossstrubel. In der rechten Bildhälfte der Blick auf den Mittel- und Wildstrubel. In der Ferne die Walliser Bege und unten die Ausläufer des Wildstrubelgletscher.

Im Tal die Ausläufer des Wildstrubelgletscher. Am Horizont die Walliser Berge.

Blick vom Grossstrubel Richtung Adelboden. Leicht links oberhalb der Bildmitte der Gross Loner, der Hausberge von Adelboden. Links unterhalb die Engstligenalp. Die Gipfel vom rechte Bildrand nach Links zur Bildmitte hin aus gesehen: Rinderhorn, Balmhorn, Altels, Doldenhorn und Blüemlisalphorn.

Blick vom Ammertespitz zurück auf das Wildstrubelmassiv. In Verlängerung vom Ammertespitz zum Ammertepass und Ammertegrad ist der östliche Ammertegletschr zu sehen. Auf dessen linke Seite (Blickrichtung zum Massiv) und zusätzlich auf einem Felsband oberhalb, führte meine Abstiegsroute zum Frühstücksplatz. Da ich von dort oben die Abstiegsroute über den Ammertegrad nicht einsehen konnte, bin ich zur Engstliegenalp abgestiegen. Von dort wieder hinauf zum Ammertepass und hinauf zum Spitz. Vom Ammertepass aus konnte ich später eine mögliche Abstiegsroute erkennen.

Was für ein Panorama vom Ammertespitz.

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