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Unterwegs nach Hendaye


Mama hat mich nach Hausach gefahren, von wo aus ich mit dem Zug nach Straßburg fuhr. Schon am Bahnhof in Hausach hörte ich als eine Familie die Treppen der Unterführung hinaufkam, dass sie ebenfalls unterwegs nach Paris waren. Als ich am Bahnhof in Straßburg ein Croissant  und einen Espresso zu mir nahm kamen wir nochmals ins Gespräch. Die drei nahmen einen Zug früher als ich. Ich wartete nochmal eine gute Stunde bis mein TGV um 11:45 Uhr abfuhr. Im Bahnhofsgebäude und auch am Bahnsteig war sehr viel Militär zu sehen die mit Maschinengewehren vor der Brust und ernstem Blick durch die Menschenmenge liefen. Ich konnte nicht anders, ich schaute hin. Sehr ungewöhnlich das in Europa zu sehen. In anderen Ländern habe ich dies ebenfalls schon gesehen doch da schien es irgendwie normal zu sein. Ich vermute das dies Anschläge nicht verhindern werden, doch die Menschen fühlen sich ev. Etwas sicherer was aber fraglich erscheint. Ein Zeichen das die Regierung setzt und auch zum Ausdruck bringt.     





Abfahrt mit dem TGV in Straßburg. Hier begann diese Reise. 2006 endete hier ein Interrail Trip mit 0 Euro in der Tasche. Nachdem ich dem Schaffner von meiner Situation erzählte ließ er mich im letzten Wagen ohne gültigen Fahrschein nach Hornberg mitfahren. Meine Interrail Zonen die es damals noch gab endeten in Straßburg





Nach etwas über zwei Stunden die Ankunft in Paris am Gare du Est.



In Straßburg hatte ich von den drei bereits erfahren, dass ich zu Gare du Nord gehen soll und von dort mit der 4er Linie zum Gare du Montparnasse fahren soll. Dort fuhr der Anschlusszug eine gute Stunde später nach Hendaye ab. Die Strecke legte ich zu Fuß zurück. Es sind nur wenige Gehminuten bis zum nördlichen Bahnhof. So bekam ich ein wenig von der Stadt zu sehen, auch wenn es nur Menschenmassen waren die an mir vorbeiliefen. Lauter Ampeln und Autos. Das schönste waren die Steinhäuser am Straßenrand.




Gare du Nord


Während der TGV auf der Strecke bis Paris mehrmals um die 300 Kilometer gefahren ist, war er deutlich langsamer bis Henday. Der erste Stopp war in Bordeaux. Es folgten noch drei weitere Städte in denen der Zug stoppte. Um 20 Minuten nach 20 Uhr stoppte der Zug in Hendaye. Draußen regnete es. Ich machte mich auf zur Rue de Pins um dort bei einer Immobilien Agentur den Schlüssel für das kleine Apartment in dem ich die nächsten zwei Tage blieb abzuholen. Ich hatte bisher noch kein Apartment auf einer Reise.

 



Bei der Ankunft in Hendaye. Im Vordergrund der Bahnhof. Im Hintergrund Monte Jaizkibel en ich bei meiner ersten 18 Kilometer langen Tagesetappe überquere bevor ich in Pasaia ankommen werde.

 

Der Ort wirkte bei meiner Ankunft am Abend wie ausgestorben. Ich sah nur zwei Menschen als ich um ca. 22 Uhr auf der Suche nach etwas zu essen war. Das einzige dass ich fand war ein Pizzaautomat der nur drei Minuten braucht um eine Pizza Classico für 8 Euro zu backen. Für meine erste Automaten Pizza war die gar nicht mal so schlecht.

Am nächsten Tag hielt der Regen an. Er wurde sogar stärker als ich zu Fuß in der Stadt unterwegs war. Jetzt waren deutlich mehr Menschen zu sehen. Ich lief zum Strand von Henday. Der wind fegte heftig über den Atlantik.






 Sehr viele Surfer, Windsurfer und Kitsurfer waren im Wasser

 

Hendaye ist der letzte Ort in Frankreich an der spanisch-französischen Grenze.




Auf der anderen Seite von dem Grenzfluss Bidasoa liegt an der Mündung der spanische Ort Hondarribia.

 

 

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