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Unerwartet bis nach Hausach.



Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet bin ich zur 4. Etappe aufgebrochen. Die Nacht über war der Himmel sternenklar. So war es am Morgen sehr kalt gewesen. Vereinzelte Pfützen die ich auf der Alexanderschanze sah waren gefroren. Also herrschten Minustemperaturen. Ich war froh die letzte Nacht im Hotel geschlafen zu haben. Gegen neun Uhr lief ich von der Zuflucht los und ich kam sehr gut voran. Zu Beginn war der Plan bis zum Hohenlochen zu laufen. Dort ist eine Hütte die jedoch geschlossen war. Dafür besteht die Möglichkeit in einem neuen übergrossen Holzfass zu übernachten. Bis zu sechs Leute sollen dort Platz finden. Ich kam am Vormittag sehr gut voran und hatte um 13:30 Uhr bereits 18 Kilometer zurück gelegt. Das sind etwa 5 pro Stunde. Als ich vor der Hark mit Werner telefoniert mit dem ich mich treffen wollte stand bereits fest das ich weiter bis Hausach laufen werde. Somit hatte ich fast zwei 40 Kilometer lange Etappen in Folge. Als ich bei der Hark ankam hatte ich knappe 25 Kilometer hinter mir, die ich ohne Pause lief. Ich ging immer weiter hatte weder Hunger nach das Bedürfnis Pause zu machen um mich auszuruhen. Werner und ich haben uns mitten auf dem Bergrücken in der Nähe vom Vogesenblick getroffen. Dieser liegt nicht direkt auf dem Westweg. Es war ein besonderes Erlebnis an diesen Ort zu kommen. Werner guidete mich per Telefon zu Beginn auf dem Westweg bis ich zu einem Holzschild mit der Aufschrift Vogesenblick kam. Dem sollte ich weiter folgen bis ich anschliessend hinauf zum Vogesenblick kam. Irgend wie klappte das nicht, da der Weg nicht mehr Anstieg sondern eher leicht abfiel. Schlussendlich lief ich quer Feld ein durch den Wald. Erst bergauf bis ich auf den Kamm gelangte, dem ich immer weiter bergauf folgte. Irgend wann hört ich Werners rufe und da standen wir wenige Minuten später auf den Sandsteinblöcke des Vogesenblicks. Anschliessend zurück auf dem Westweg lief ich weiter. Ich verabredete mich mit Werne für später bei der Hohenlochen Hütte. Er war ja mit dem Bike unterwegs und so konnte er mit seiner Begleitung noch etwas fahren. Vom Hohenlochen gingen wir zwei gemeinsam in den Osterbach um bei der einzigen offenen Einkehrmöglichkeit, dem Käppelehof etwas zu essen. Dort war die Hölle los und beim Nachfragen bekamen wir die beiden Bratwürste etwas bevorzugt als die anderen. Nach dem Essen und Mittlerweile wie gewohnt mit der Stirnlampe lief noch ein Stück gemeinsam mit Werner zum Spitzfelsen. Dort haben wir uns getrennt und ich stieg hinab nach Hausach. Unten angekommen hat mich meine Mutter mit dem Auto abgeholt. Abends habe ich mich mit Lutz in Hornberg zum Abendessen getroffen. Lutz kenne ich schon knappe 15 Jahre und ist ein alter Arbeitskollege. Anschliessend habe ich die Nacht bei meinen Eltern verbracht. Ich war froh als ich abends zur Ruhe kam, den immerhin habe ich die Hälfte des Westwegs in 4 Tagen zurück gelegt. Insgesamt 140 Kilometer.

Restschneefelder unweit der Alexanderschanze.

Morgens war es noch immer sehr kalt. Pfützen sind zugefroren.
Landkreis Wechsel. Jetzt bin ich im Ortenaukreis angekommen.

Glasswaldsee Blick. Der Wanderweg hat mir in diesem Bereich besonders gut gefallen.

Die Haag Hütte von Innen. Die Gegend kommt mir immer bekannter vor. Oft war ich hier schon bei Biketouren unterwegs.

Ketterer Bier. Das Zwickel Fläschle dient auch gut als Kerzenständer in Hütten.

Der Harkhof dient für viele Wanderer als Etappenziel. Auch hier sind Betriebsferien so dass wir nicht einkehren können.

Sunset am Hohenlochen. Hier habe ich Werner getroffen.

Werner wurde es langsam etwas kalt. Verständlich denn er wartete bereits seit 45 Minuten auf mich. Die Kniebeugen wärmten wieder die Glieder.

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