-->
Kontakt Guestbook
Meine Webseite

Nelson Lakes Nationalpark bis Boyle Village



Am Tag nach der Ankunft in St. Arnaud bin ich zurück nach Nelson per Anhalter gefahren. Es ist extrem verrückt aber auf mir ungeklärte Art und Weise ist mein Schlafsack abhanden gekommen. Ich bemerkte dies am ersten Wandertag als ich den Rucksack bei der Rocks Hut leerte. Wie geschockt stand ich da. Nun habe ich einen Neuen. Das Hitchhiken ist sehr einfach und so brauchte ich für die etwa 90 Kilometer bis Nelson knapp 1,5 Stunden. Am Nachmittag war ich zurück in St. Arnaud, verstaut die Vorräte und lief noch knapp 10 Kilometer bis zur Lakes Hut. Dort hatte ich einen amüsanten Abend mit einem englischen Pärchen. Die folgenden Huts waren unglaublich. Das kannte ich von der Richmond Range nicht. Serviced, das heisst es gab Feuerholz, ein Waschbecken mit fliessend Wasser und bis zu 24 Bunks. Im Lakehead Hut gab es sogar Kerzen. Für knapp 25 Kilometer lief ich in dem zu Beginn sehr breite Traverse Tal immer Fluss aufwärts. Ich machte gerade Pause. Ich sass am Flussufer auf einem umgefallenen Baumstamm. Als ich so eine Weile sass und zwei Riegel verdrückte kam mir Ben, ein North Bounder entgegen. Wir redeten ein Weile als ich auf einmal auf der anderen Flussseite einen sehr grossen Hirsch hinter Ben sah. Für einige sehr lange Sekunden standen wir alle drei wie starr da. In dem Moment als ich in der Hüfttasche nach dem Smartphone griff rannte der Hirsch davon. Was bleibt ist die Erinnerung. Kein Foto. Am selben Tag lief ich bis zur Upper Travers Hut. Über den gleichnamigen Sattel bis zur Western Sabine Hut schaffte ich es am selben Tag nicht mehr. Ich blieb über Nacht im Upper Travers Hut. Ich genoss es die Hütte für mich zu haben und machte Feuer. Die Temperaturen waren deutlich gesunken. Um so mehr war ich überrascht als ich die Schneeschicht auf den bis zu 2300 Meter hohen Berge um mich sah. Der höchste war Mount Travers. Am Abend zuvor spielte ich noch mit dem Geanken ein Tag zu bleiben da das Wetter kippen sollte. Um neun Uhr lief ich doch los. Das ist zwar schon sehr spät denn normalerweise breche ich um spätestens halb acht Uhr auf. Auf den letzen 200 Höhenmeter bis zum 1786 Meter hohen Traverse Sattel hätte ich Schnee. Der Sommer war sicherlich vorbei und der Herbst stand vor der Tür. Ich stieg die etwa 1100 Meter bis zum Western Sabine Hut ab. Mittlerweile ist es wärmer geworden sodass es nicht mehr schneite sondern regnete. Im Hut stoppte ich zum Lunch und trocknete die Schuhe am Feuer. Dann lief ich das landschaftliche schöne Stück durch dichten Wald bergauf bis zum Blue Lake Hut. Immer entlang am rechten Ufer von West Sabine River right branch. In der Hut traf ich den zweiten Teil einer amerikanischen Gruppe die für einige Tage mit schwer bepackten Rucksäcken unterwegs war. Ich beneidete sie allerdings um die Brownies und all die anderen Leckereien. Kurz vor meiner Ankunft nahm der Regen zu. In der warmen Hütte prasselte der Regen auf das Dach sodass ich mich schon in der Nacht für einen "Day off" für den folgenden Tag entschied. Und so habe ich zum zweiten Mal den anderen Teil der amerikanischen getroffen. Ich verbrachte den Tag mit ausruhen und lesen. Drei mal bin ich zum Blue Lake gelaufen. Angeblich der See mit dem klarsten Wasser auf der Welt. Hat es dass nicht auch mal in Island geheissen? Der Tag Auszeit hat sich gelohnt. Am nächst Morgen war kein Wolke weit und breit zu sehen. Dafür alle der bis zu 2500 Meter hohen Gipfel um mich herum. Bei starkem Wind lief ich in langen Hosen, Handschuhe und Hardshell Richtung Lake Constance los. Landschaftlich definitive ein Highlight war der knapp 1000 Meter Anstieg hinauf bis zum Waiau Pass. Auf den letzten 500 Höhenmeter hätte ich wieder Schnee der durch den eisigen Wind gefroren war. Perfekt, ich bin nicht eingebrochen und hatte Halt als ob ich Steigeisen an hatte. Die Ausblicke auf die umliegende Gipfel und hinab ins Waiau Tal atemraubend schön. Ich verweilte kurz bei zwei Riegel, dann zwang mich der eisige Wind zum Abstieg. Das Waiau Tal ist sehr abgeschieden und nur über mehrere Tage Fussmarsch zu erreichen. Ich hatte zwei sehr schöne Tage bei gutem Wetter bis nach Boyle Village. Dort wartete bereits mein nächstes Vorratspacket auf mich. Im Tal waren viele Hunter unterwegs. Immer wieder hörte ich die Hirsche. Die Brunftzeit hat begonnen. Manch einem würde das zum tötlichen Verhängnis. In der Boyle Flat Hut habe ich zwei Jäger getroffen die einen 20 Kilo Hirsch schossen. Landschaftlich war dies eine Klasse 115 Kilometer lange Etappe. Die kommende führt mich bis zum Arthurs Pass. Auf der zweiten Hälfte erwarten mich viel Furten. Ich bin gespannt. Denn laut Wetterbericht bleibt es noch zwei Tage schön dann soll es mehrere Tage regnen.

Ein sehr schöner Moment. Das neue Essenspacket für die folgenden 6 Tage

Die Vorräte eingeteilt und verpackt.

Nelson Lskes Nationalpark, am Ufer.

Einträge im Wanderbuch in jeder Hut.

Nelson Lskes Nationalpark, am Ufer.

Hängebrücke über der Travers Fluss.

Das zu Beginn breite Travers Valley.

Auf dem Trail.

Blick von der Upper Travers Hut .

Travers Falls.

Bei der Upper Travers Hut .

Blue Lake.

Flussbett bei Western Sabine Hut.

Upper Travers Hut.

Travers Saddle.

Abstieg vom Travers Saddle.

Unterwegs.

Am Morgen nach dem Aufnruch. Langsam verzieht sich der Nebel.

Unterwegs.

Zeltplatz lower Waiau Valley.

Waiau Pass.

Upper Waiau Valley.

Upper Waiau Valley 1.

Upper Waiau Valley 2.

Rund um Waiau Pass

WOW.

Aufbruch am Morgen. Noch ist es eisig kalt.

Boyle Village hier bleibe Ich eine Nacht.






Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine E-Mail-Adresse:
Deine Homepage:
Deine Nachricht: