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Klettersteige am ersten Tag



Nach dem Mittag sind wir in Bolligen angekommen und parkten das Auto auf ein grossen Pakplatz etwas unterhalb vom Stinbruch bei einem Wohngebiet. Von dort aus machten wir uns auf die Suche mit dem SAC Führer und dem IPad bzw. Maps um den längeren Zustieg zu finden. es dauerte eine ganze Weile bis wir die Stufen gefunden haben die nach oben nahe dem senkrechten Abbruch des Steinbruchs führten. Einen weiteren Tip bekamen wir von einem Bauer der gerade dabei war Holz aufzubiegen. Nach einigen klettereien in steilerem Gelände, standen wir nach einem gefühlten halben Tag auf einem der beiden Aussichtspunkten. Vor uns erstreckte sich Bern mit seinen Vororten.


Blick über Bern mit den Vororten. Unterhalb der grössten dunklen Wolke (leicht auf der linken Bildhälfte) liegt der Hausberge Gurten. Bekannt für das Festival und den Bikepark. Bisher habe ich es noch nicht Geschäft dort hinzugehen. Einmal stand ich kurz davor, wurde aber dann doch nichts.


Max auf dem Aussichtspunkt.

Von hier ab war es nicht mehr weit bis zum schmalen Band am senkrechten Abgrund und anschliessend standen wir vor dem schwierigsten Teil der ganzen Tour.


Im SAC Führer ist die Schlüsselstelle auch mit einem Bild dargestellt.






Bei uns glückte der Seilwurf gleich beim ersten Versuch. Wir hatten jedoch keine Steighilfen mit dabei und so knoteten wir uns Seilschlaufen um diese als Tritte zu verwenden.

Wir brauchten ein paar Anläufe, und schafften es beide. Wir liefen die alten verosteten Stahlbügel Stufen empor Die im dem letzten Bild zu sehen sind. Wenige Minuten später standen wir auf dem ersten Turm. Von dor sind wir über die schmale aber bis zum Grund reichenden Spalt auf den vorderen Turm gesprungen. Wir amüsierten uns wie lange doch der Zustieg bis zum Klettersteig war. Der Steig selbst war vielleicht 10%. Vom ganzen Vorhaben. Was ist das denn nur führ ein Verhältnis, 90% zu 10%. Uns hat es trotz allem gefallen den der Erlebniswert war unserer Meinung sehr hoch. Zurück sind wir auf (Ab)wegen, die deutlich schnellere Variante zum Auto gegangen. Anschliessend führen wir nach Zweisimmen in mein Studio von dem wir die nächsten Tage aus auf die Tagestouren im Umland aufgebrochen sind.

Oben angekommen, we made it.


Die beiden Türme von unten aus gesehen. Dort oben, auf dem linken endete der Steig. Der schmale Spalt zwischen dem linken und rechten Turm ist zu erkennen.



Am nächsten Morgen sind wir früh zum Col du Pillon aufgebrochen. Ich habe mir für diesen Tag überlegt dass wir drei Klettersteige gehen würden. Ich kenne alle drei und bin sie schon gegangen. Max ist fit genug was das anbetrifft. Darüber machte ich mir keine Sorgen. Durch ihn bin ich vorletztes Jahr zum Klettersteigen gekommen. Ich war gerade unterwegs auf der Nordlandtour und hielt mich in Salzburg auf. Wir haben uns dort getroffen und sind rund um das Dachsteingebiet ( zu meist nördlich zwecks dem vielen Schnee) unterwegs gewesen.
Am Col du Pillon gibt es zwei Steige. Den sportlichen via Ferrara de la Cascade und den etwas ausgesetzteren Via Ferrata de la Tête aus Chamois. Beides sind Querungen. Der erste von links nach rechts. Der zweite anders herum. Als erstes gingen wir die sportliche Variante die an einigen überhängenden Stellen Kraft forderte. Max hat es gefallen.


Beim Zustieg zum Steig. Er verläuft im Felsband und endet bei dem Wasserfall nachdem er benannt ist.


Beim Einstieg, Max begutachtete den Steig für in war es sein erster wirklicher Steig in der Schweiz. Was neu war für ihn sind die Eisenbügel und das dünnere Seil. Aus Österreich ist er anderes gewohnt. Dickeres Seil und nur einzelne Stahlsifte.

Nach Beendigung des Steigs liefen wir zurück zum Auto und frühstückten leckere Sandwiches und Laugen Gifel. Anschliessend führen wir mit der Bahn zur Mittelstation Cabane.


Blick von der Mittelstation zur Bergstation Sex Rouge.

Nach der Kabienenfahrt liefen wir ein kleines Stück auf dem Alpinen Wanderweg blau-weiss-blau bergab bis zum Einstieg der zu Beginn sehr einfach auf einem Felsband entlangführte. Der Steig war für Max nichtwirkloch anspruchsvoll und für mich war das schönste die Blicke zu all den Bernern Voralpen Berge auf denen ich schon allen war.


Auf dem Abstieg im Zustieg zum Steig. Immer wieder zogen Wolken auf die sich im nächsten Moment restlos auflösten.


Bei der SAC Hütte habe ich die Stallhasen von letztem Jahr angetroffen. Ob es wohl noch die selben sind.


Am Einstieg. Zwei Nepalesen haben das Bild von uns gemacht. Im Hintergrund ist das Band der Querung zu sehen.

Auf den ersten beiden Steigen haben wir fast ausnahmslos Filmaufnahmen gemacht. Wer hierzu doch gerne das ein oder andere Bild sehen möchte,der kann unten klicken um die Berichte vom letzten Jahr der Steige zu sehen.

Weiter zum Bericht Ferrata de la Cascade im oberen Teil, gefolgt von kleiner Tour auf den Diablerets. Zuletzt den Steig im Felsband unterhalb von Cabane.



Nachdem wir zurück mit der Kabinenbahn am Auto waren führen wir nach Gstaad um etwas zum Essen einzukaufen. Ich wollte Max noch das Outdoor Outlet nur wenige Häuser weiter von Berni Ecclestones Restaurant zeigen. In der Tat fand er eine Jacke die ihm gefiel. Er war sich nur noch nicht ganz sicher deswegen. Fünf Tage später kehrten wir zum Outlet zurück und Max kaufte die Jacke.

Wir führen weiter nach Rougemonte um mit der letzten Bahn hinauf zur La Videmanette zu fahren.


Mit der letzten Bahn hinauf zur La Videmanette.


Schon von der Gondel aus bekommt man einen ersten Eindruck von dem was einen erwartet.

Der Steig führt auf der Westseite des Ruebli im Schwierigkeitsgrad K5- auf den 2285 Meter hohen Gipfel. Es gibt dort auch noch zwei leichtere Routen von denen wir die schwierige von beiden als Abstiegsroute wählten. Schon beim Ankommen auf der La Videmanette sind uns die zahlreichen jungen Steinböcke aufgefallen, die bekannt an diesem Ort sind. Wir machten noch etwas Pause, speisten etwas und sind gegen 17 Uhr in den Zustieg zur Ferrata gegangen. Von der Kraft und der Konzentration waren wir noch fit um den Steig zu gehen.


Panorama von La Videmanette.


Die gstaader Dolomiten.


Im Zustieg, hinter Max der Ruebli.

Uns war klar das wir diesen letzten Abstieg nur zu Fuss zurück legen können. Die Bahn fuhr nicht mehr. Etwas über 1500 Tiefenmetern waren es bis zum Parkplatz wo das Auto stand. Wir kamen sehr gut durch diesen Steig und für Max war es der Favorit vom ganzen Tag. Es war der längste von allen drei und so sind wir uns beide einig - auch der interessanteste von allen mit der gesamten Länge, den ausgesetzten und den überhängenden und ums Eck gehenden Stellen. Das Gipfelpanorama war vom Feinsten.




Gipfel Panorama.


Wir haben viele Steinböcke gesehen. Diesen beim Abstieg zur La Videmanette.

Beim Abstieg sahen wir den Heli der das Holz für das 1. August Feuer auf den Gipfel flog. Wir hatten ihn nur knapp verpasst.


Zu guter letzt hat es Max noch Geschäft bei einem Sturz einen seiner Stöcke zu brechen. Jetzt gibt es Neue und diesmal die falt Variante.

Als wir unten am Auto ankamen war es bereits dunkel und wir waren geschaft und freuten uns auf das Studio, einen Cuba Libre etwas zu essen und einen Plan für den folgenden Tag hatten wir auch schon. Felsenklettern im Steinbruch von Wimmis.

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