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Impressionen Wildstrubel

Am Samstag Morgen bin ich losgelaufen. Nach etwa einem Kilomoter verließ ich die Straße und lief an den Simmenfälle vorbei. Von nun an hatte ich 2200 Höhenmeter am Stück bis zum Wildstrubel.



  
Nur wenige hundert Meter laufe ich auf Asphalt. Restaurant Simmenfälle mit Blick auf die gleichnamigen Wasserfälle. Der östlichen Amertegletscher. Der Eisbruch ist sehr gut zu sehen. Links an den Felsen soll die Route lang gehen.





 
Entlang der Fälle verläuft der Weg im Wald. Dies erinnert mich an Wegabschnitte im Schwarzwald. Die Fälle führen nur sehr wenig Wasser.





Die ersten 1000 Hühenmeter lege ich im Schatten zurück. Die Sonne steht in dieser Jahreszeit zu tief.





 
 Bei den Siebrebrünn ist bereits geschlossen. Der Winter steht vor der Türe.






 
Von den  Siebebrünn geht es immer wiede steil Berg auf. Auch hier sind Hilfstege bereits winterfest gemacht.
Blick auf die Ammertenspitz.






     
Am Flueseeli hatte ich das erste mal Sonne. Flueseeli und Blick zurück.





 
Unterwegs im steinigen Hochalpinen Gelände. Der Rezligletscher. Etwas unterhalb ist der Rezlisee. Teile der Oberfläche sind gefroren.





Erster Blick auf den Wildstrubel (halbrechts die Kuppe). Blick über die Plain Morte. Im Vordergrund Rezligletscher. Im Hintergrund Bergstation (Wallis).



 

Wasservorrat auffüllen. Beim Schneeschmelzen.




 

Die Sonne hat den Schnee auf der Westflanke des Wildstrubel meistgehend zum schmelzen gbracht. Steine soweit das Auge reicht. Monotoner Aufstieg mit grandioser Ausssicht auf die Walliser Alpen und Plain Morte.




Blick Richtung Mt. Blanc (rechts)


Blick Richtung Walliser Alpenkamm. Links neben dem Zelt beginnt der Wildstrubelgletscher.
Auf dem Wildstrubel (3234,5Meter) hatte ich Martin getroffen. Auch er blieb über die Nacht. Er im Bivi und ich im Allak.




Blick Richtung Mittelgipfel (links), Strubel Joch (Mitte) und Großstrubel (rechts) Alles auf einer Linie. Dort verläuft die Kantonsgrenze Bern/Wallis.





Blick nach Gemmi. Unweit führt der längste Klettersteig der Schweiz auf das Daubenhorn.












Sonnenuntergang.
Die letzten beiden und folgende Bilder sind von Martin. Danke nochmals dafür!







Beim Aufstieg auf den Gipfel nahm der Wind bei den letzten 300 Höhnemeter stark zu. Er hielt  an als ich das Zelt aufstellte und auch den ganzen Abend. Wir saßen etwas windgeschütz in einer der beiden Apsiden im Zelt. Die Temperaturen sind stark gesunken. Als Martin gegen 20 Uhr in sein Bivi ging, hatten wir bereits -4 Grad und der Wind nahm nochmals zu. Die Nacht bin ich immer wieder wach geworden. Der Sturm drückte das Zelt immer wieder hin und her. Das Außenzelt flatterte und peitschte laut. Gegen halb vier war der Wind am stärksten geworden. Ich musste raus um die Spannleinen nochmals mit mehreren Steinen zu beschwären.  Es war sehr kalt draußen. Als ich zurück im Zelt war bemerkte ich erst die gefrorene Schicht Eis auf meiner Jacke die sich in wenigen Minuten bildete. Zurück im Daunenschlafsack war es wieder war. Im Zelt war es mir nicht kalt gewesen. Wir schätzen den Wind zwischen 60 und 80 km/h.


Der dichte Nebel der über die Nacht aufgezogen ist war bis zum Morgen nicht verschwunden. Die Sicht reichte nur wenige Meter. Ich entschied mich die Route wie sie geplannt war nicht zu gehen. Die Gefahr das ich die Orientierung im dichten Nebel auf einem Gletscher verliere war mir zu hoch. Gefärlich wird es wenn ich an Spalten kommen würde und diese umgehen muss. besonders gefährlich könnte es am Ammertegletscher werden wenn ich dem Eisbruch zu nahe kommen würde. Auch Martin änderte seine Route und lief nicht über die Plain Morte. Gemeinsam sind wir den selben Weg zurück gegangen den wir am Vortag hochgestiegen sind.



Am Morgen ist alles von einer Eisschicht überzogen.




Martins Pickel





Der ganze Boden ist mit Eis überzogen. Wir gehen mit den Steigeisen bergab.




 

Mit jedem Meter den wir tiefer gestiegen sind wurde es wärmer. Bei ca. 2500 Meter fing der Nebel an sich langsam aufzulosen. Die ersten Blicke in die Ferne waren möglich.






Zurück am Flueseeli. Bei der Hütte haten wir etwas zum Frühstück. Kräutertee und Cashew. Dann sind wir abgestiegen zurück nach Oberried.





Auch am Abend hat sich der Hochnebel noch nicht verzogen.

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