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Donostia San Sebastian

Irgendwann bin ich wach geworden. Ich wunderte mich als ich auf die Uhr schaute. Es war bereit kurz vor halb neun. Ich war mir sicher, dass ich den Alarm auf sieben Uhr wie am Vortag gestellt hatte. Ich stellte ihn von nun an automatisch sodass er von Montag bis Sonntag um sieben Uhr klingelte. Ich war erstaunt wie gut sich meine Füße über die Nacht erholt hatten.  Am Abend zuvor brannten die Fußsohlen als würden sie brennen. Ich hatte mir bereits schon am ersten Tag heiß gelaufene Fußsohlen geholt.

Innerhalb weniger Minuten hatte ich die frisch gewaschenen Sachen vom Vorabend und alles anderen im Rucksack verpackt. Es konnte also weitergehen. Meine zweite Tagesetappe stand mir bevor. Ich frühstückte nicht. Ich wollte das in einer kleinen Bar bzw. Cafe unten in Donostia San Sebastian tun.

Zu Zeiten von Napoleons war die Stadt San Sebastian wie es seinerzeit genannt wurde von den Franzosen besetzt. Ein Bündnis aus Portugiesen, Spanier und Engländer eroberten es zurück. Bei einer Meuterei wurde dann die ganze Stadt zerstört. Das heutige Stadtbild ist Dauphin sehr einheitlich. Jugendlicher Still.

Ich blickte nochmals von der Terrasse des Hostels in Richtung der Stadt die mich erwarten wird. Ich hätte es mir im Nachhinein sparen können. Ich sah nur dichten Nebel wie ich ihn ja bereits am Vortag ausgiebige vor um mich hatte.



Der Blick in die Nebelsuppe wo doch eigentlich Donostia zu sehen sein sollte.




So ungefähr hätte das ganze aussehen können.




Mit gemischten Gefühlen lies ich die Jugendherberge hinter mir zurück, lief vorbei an dem hohen Bambus der noch sehr exotisch auf mich wirkte. Nach etwa 200 Meter hatte ich das Wegstück vom Vorabend hinter mir und lief auf Pfaden bergab. Es wäre ein schöner Trail zum Biken gewesen. Gespickt mit technischen Passagen die zu einer flüssigen fahrbaren Line geführt hätten. Unterwegs hinunter in die Stadt kamen mir Tageswanderer und Läufer entgegen. Als ich die letzten extrem steilen betonierten Rampen hinter mich gebracht hatte die ich besonders in den Knien spürte stoppte ich unten angekommen in der Stadt und verstaute die Stöcke in den Seitentaschen des Rucksackes. Ich mag es nicht mit den Stöcken durch größere Stadt zu laufen. Die Stöcke sind in Anbetracht der hohen Anzahl von Kilometer eine große Erleichterung für die Knie. Sie werden besonders bei den Abstiegen belastet. Aber auch bei den Anstiegen dienen sie zur Entlastung. Zuerst folgte ich der Promenade entlang am Strand. Der Nebel fing nur etwa 20 Meter über dem Meeresspiegel an. Alles darüber hing noch in der dichten Nebelsuppe.



Blick auf die Stadt die ich kurz darauf erreichte.




Am Strand angekommen. Der Nebel hängt noch tief.




Entlang am Strand. Beim Zuschauen der Surfer taucht allmählich der Kultursaal vor mir auf.





Obwohl es Momentan nicht regnete wehte ein starker Wind der genauso rau wie der Ozean war. Als ich Richtung Kursaal lief sah ich draußen auf dem Wasser den Surfern zu die die bis zu drei Meter hohen Wellen surften. Ich schätzte sie anhand den Menschen so hoch. Und die Wellen waren bestimmt noch höher. Nachdem ich die Brücke über den Fluss Urumea überquerte lag die Altstadt zu meiner rechten.





Nach dem Überqueren der Brücke über den Fluss bin ich in der Altstadt.



Ich wurde wieder wie immer auf Reisen angesprochen ob ich denn nicht etwas Kleingeld für einen Zug hätte. Wenn ich reise und in Städten unterwegs bin werde ich meist mehrere male am Tag nach Geld gefragt. Ich handhaben das meist immer gleich und lehne ab. Nur wenn eine wirkliche körperliche oder erkennbare geistige Beeinträchtigung besteht gebe ich den Menschen etwas. Es gibt aber auch die dreisten die sich geschickt zu ihren Gunsten als körperlich beeinträchtigt in die Öffentlichkeit stellen. Meist sind es diejenigen die sich an Stellen positionieren an denen sehr viele Menschen vorbeikommen.

 

In einem kleinen Café das mir zusagte, dass sich in einer kleinen Seitenstraße parallel zur Hauptstraße lag, bin ich hinein. Ich bestellte einen Café von Leche den ich in Spanien immer bestelle und einen Neapolitan Chocolate, eine Art Schoko Croissant mit Schoko Streusel oben darauf. Ich verweilte noch ein bisschen, habe mir neue Wegeinformationen eingeholt und lief dann weiter durch die Stadt vorbei am Rathaus und fand mich am Plays de la Choncha ein. Der Muschelbucht wie sie auch genannt wird. Im Sommer gibt es hier sehr viele Veranstaltungen unter anderem auch das Filmfestival was der Stadt eine gewisse Besonderheit verleiht. Für mich blieb der Strand und die Blicke auf die Stadt von hier meine Besonderheit. Immerhin ist der Muschelstrand bzw. bucht mit dem Ondarreta Stand etwa 2.5 Kilometer lang. Nur ein Fels trennt die beiden Strände voneinander. Dass aller Beste aber von allem, war das für einige Zeit in der ich an den Stränden entlang lief die Sonne schien. Eine Seltenheit wie sich noch herausstellen sollte.

 


Die Concha Bucht.





Die Muschelbucht. Panorama Blick.




Als ich entlang am Strand lief km tatsächlich die Sonne zum Vorschein. Seekajakfahrer brechen auf.




Am Strand sind viele Menschen unterwegs, diejenigen die joggen, andere mit ihren Hunden und Leute bei ihrem Morgenspaziergang.




Blick zurück von wo ich herkommen bin.




Die Bucht ist von zwei Bergen zu beiden Seiten umgeben. Im Osten ist es der Urgull.




Im Westen ist es der Igedo.





In der Mitte der Bucht liegt die Isla de Santa Clara.



 

 

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