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Der erste Wandertag



Als Kinder waren wir früher ein bis zweimal im Jahr in Pforzheim zum Besuch bei einer guten Freundin von Oma. Ich erinnere mich an den Vorort Weisenstein, indem sie lebte und den Schrebergarten oberhalb vom Ort indem wir um die Ostern- und im Sommerzeit waren. An diese Zeiten musste ich wieder denken als ich an unzähligen Schrebergärten der Vororte vorbei lief. Als ich Pforzheim endgültig verlies, blieb ich kurz an dem Ortsschild stehen. Die vielen Partnergemeinden waren Grund hierzu. Wenn ich mich noch Richtig erinnere waren es um die sechs. Die zweite auf dem Schild war Gernika in Spanien. Dort war ich zu Beginn im Januar dieses Jahres als ich den Camino del Norte lief. Ich stoppte in dem baskischen Ort für eine Nacht. Das Wetter war unverändert seit der Anreise, der Himmel war bewölkt, es windete stärker und ab und zu kam für kurze Momente die Sonne durch. Das war besonders schön als ich einen längeren Abschnitt entlang der Enz nach Neuenbürg lief. Das Ufer war gesäumt von Laubbäumen deren gelb bis orange färbenden Blätter in der Sonne leuchteten. Von nun an stieg der Westweg bis zur Schwanner Warte an. Vom Turm aus hat man nochmal eine sehr schöne Sicht Richtung Nordwest. Der Blick reichte bis zum Karsruher Rheinhafen. Bei einem Gespräch mit einem Mann der von Neuenbürg hierauf gewandert war erfuhr ich von den Hütten die entlang am Westweg kommen würden. Die erste Nacht wollte ich draussen schlafen. Er meinte auch, ein Engländer sein etwas vor mir und wenn ich mich beeilen würde, würde ich ihn einholen. Auch er wandert den Westweg und spricht etwas deutsch sagte der Mann. Und so lief ich weiter durch Nadelwald auf überwiegend breiten Forststrassen in Richtung Dobel. Die meisten beenden hier ihrer erste Etappe. Ich stoppte im Ort bei der ersten Bäckerei um einen Kaffe zu trinken. Diesen hatte ich wirklich nötig den der Wind wurde auf den letzten Kilometer so stark, dass man schon von einem kleinen Sturm sprechen konnte. Leider hatte ich Pech den die Kaffeemaschine wurde bereits gereinigt. Und so gab ich mich mit einer Brezel, einem Croissant und dem beheizten Innenraum und dem Gespräch mit der Bedienung zufrieden. Als ich aufbrach war es bereits dunkel doch ich wollte noch etwas weiter. Mit der Stirnlampe und dem noch ungewohnten Gehen im Dunkel lief ich weitere 5 Kilometer bis Weithäuslesplatz wo ich meine erste Nacht verbrachte. Vom Engländer war nichts zu sehen.


Die goldene Pforte, hier beginnt symbolisch der Westweg in Pforzheim.

Der Weg führt zu Beginn an vielen Schrebergärten vorbei.

Blick zurück auf Neuenbürg. Von hier verlasse ich die Enz und steige bergauf in Richtung Dobel.

Spuren von Wildschweine am Waldrand. Bisher blieben diese Anzeichen für mich das einizigste das ich von Wildschweinen im Schwarzwald zu sehen bekam. Obwohl es sie hier in Massen gibt ist mir noch keines über den Weg gelaufen. Virleicht ändert sich das ja bald. Ein paar Tage bleiben mir noch.

Blick von der Schanner Warte.

Am Wegesrand. Ist hier etwa neuseeländischer oder doch von den Osterinseln etwas Einfluss zu erkennen.

Mein erster Nachtplatz in der Hütte am Weithäuslesplatz.

Sonnenaufgang am nächsten Morgen.

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