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Der Anfang in Zweisimmen

Seit Anfang April bin ich in Zweisimmen. Die ersten beiden Wochenden war ich damit beschäftigt mir mein neues Studio etwas wohnhaft zu gestallten. Das Wetter war nicht das beste und so fuhr ich an den Regentagen zum einkaufen um die Küchenutensilien etwas zu erweitern. Eine schöne Standleichte habe ich auch noch gekauft. Wie zu meist brauche ich ja nicht viel.

Mitte April war das Wetter noch immer unbeständig. Unter der Woche schneite es sogar noch zweimal bis ins Dorf herunter.






Die erste Tour habe ich an einem Samstag zur Fromatthütte unternommen. Eigentlich war geplant noch weiter zu gehen in Richtung Spillgerte. Zumindest so weit wie möglich. Ich hatte nur meine Bergstiefel mit dabei. Ich sah wieder vom Gedanken ab die Steigeisen und den Pickel mitzunehmen. Ich bräuchte wohl eher Schneeschuhe oder Tourenski. Da ich beides nicht besitze war mir gleich klar dass dies ein sehr waghalsige Unternehemung mit frühzeitigem Rückwege sein wird. Gedacht, unterwegs und so kam es auch, ich kam nichtmal bis zur Fromatthütte. Unterhalb, in dem Wald waren die Schneefelder einfach noch zu tief und und wurden immer häufiger und länger. Dennoch war es ein kleines Abenteur mit grandiosen Berglicke, auf dessen Gipfel ich schon fast allen war.









Am Sonntag bin ich mit dem Auto nach Därstetten gefahren und habe am Bahnhof parkiert. Mit dem Rucksack, vollgepackt mit dem Packraft, Paddel, Spritzschürtze und Weste bin ich mit dem Zug nach Boltigen gefahren. Zum ersten Mal bin ich den unteren Teil der Simme gefahren, die dass am meist gefahren Wildwasser der Schweiz ist. Letztes Jahr bin ich im oberen Teil gefahren. Dank des Schmelzwasser war der Wasserstand sehr hoch. Wodurch der Wasserfluss schneller und die Walzen und Stromschnellen grösser und auch gefährlicher wurden. Seit einem dreiviertel Jahr bin ich nicht mehr Wildwasser gefahren und habe mir für den diesjährigen Anfang gleich Wildwasser 2- ausgesucht. Die Revanche bekam ich etwa auf halber Strecke, kurz nach Oberwil. Ab dort wir die Simme bis kurz vor Weissenburg am anspruchsvollsten. Auf diesem Abschnitt wurde mir eine größere Walze zum Verhängnis und ich kenterte, trieb für etwa 300 Meter in der schnell fliesende Simme, haute mir mein linkes Bein vom Knöchel bis zur Hüfte an unzähligen Steinen an und humpelte anschließend eine Woche lang duch den arbeitsreichen Altag. Ich habe jetzt noch den Geschmack von geschmolzenem Schnee mit einer Briese Gletscherwasser im Mund. Nachdem ich zurück in Därstetten war, das Raft und alle anderen Sachen im Auto auf meine Plane im Auto gelegt habe, fuhr ich zurück nach Zweisimmen. Unterwegs stoppte ich mehrmals um ein paar Aufnahmen vom Ufer aus zu machen, da ich zur Zeit kein funktionierende wassedichte Actioncamera für den Paddeleinsatz habe.













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