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Westthailand

Es dauerte keine Zehn Sekunden bis ein Auto anhielt und mich mitnahm. Das erste fuhr vorbei. Ich legte meinen Rucksack auf die Ladefläche des grauen Pickups. Es war das zweite Auto. Es ging so schnell. Ich konnte es erst nicht glauben. Mein Fahrer war auf dem Weg nach Chiang Mai um Blumen dort abzugeben. Chom Tong indem ich ihn den nächsten Bus steigen wollte lag auf seinem Weg. Die Fahrt war äußerst amüsant. Ständig klingelte sein Telefon. Eine seiner Freundinnen. Er sah genau so aus wie man sich einen asiatischen Frauenheld nur vorstellen kann. Des Weiteren erzählte er mir von den Blumen. Es gibt insgesamt zehn verschiedene Arten. Dies sorgte meinerseits für etwas Verwirrung da Bootha am Abend zufror von zwei Sorten gesprochen hatte.
Kurz vor zwölf Uhr traf ich dann in Chom Thong ein. Um kurz nach Zwölf verließ der Bus die Haltestelle am Straßenrand. Ich fuhr nach Mae Sariang im westen Thailands. Der Bus war fast leer. Er war außerdem einer der bequemsten in denen ich seither gefahren bin. Ich stellte beide Sitze zurück und genoss die an mir vorbeiziehende Landschaft. Die Landschaft wurde am spektakulärsten kurz nach Hot. Ein Fluss schlängelte sich entlang der Straße. Sein Wasser war nicht tiefer als ein paar Zentimeter und es war klar. Nicht so wie die meisten anderen in denen  rotbraunes Wasser floss. In Chiang Mai und Bangkok sah ich schwarzes Wasser das in den Kanälen zwischen den Häusern floss. An der Wasseroberfläche konnte ich Fische sehen.
Meistens führte das  Flussbett hellbraunen Sand. Manchmal ragten dazwischen große Felsen empor. Ein Stück war sehr felsig. Das Wasser strömte zwischen einer schmalen Felsspalte hindurch. Die umliegenden Berghänge waren mit dichtem Dschungel überzogen. In manchen Abschnitten des abgelegenen Westens sind noch alte Teakbäume zu sehen. Die Strasse wurde jetzt immer Steiler und wir ließen den Fluss hinter uns zurück. Der Bus kämpfte sich mit lautem Motorengeräusch die Berge hinauf. Er fuhr nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit. Ich hätte nebenher laufen können. An den Berghängen sah ich die einen oder anderen Felder mit Kaffe oder Teebüschen. Ein Stück später ein kleines Dorf auf dem Gipfel eines Berges. In den schmalen aber langen Täler (50- 100 Meter breit) erstreckten sich Reisterassen und Maisfelder. Zwischendrin stand eine einfache Hütte in denen die Bauern lebten.
Am frühen Nachmittag erreichte ich Mae Sariang. In einem Cafe stellte ich neue Berichte online und lief durch die Straßen. Am Abend traf ich einen Mann den ich zuvor schon in Mae Sai getroffen hatte.
Da ich die letzten Tage öfters an demselben Ort verbracht hatte, merkte ich dass ich jetzt eine längere Distanz zurücklegen musste. Vielleicht um wieder etwas in Bewegung zu kommen. Ich hatte noch Wochen in den Nördlichen Regionen verbringen können.
Ich beschloss am nächsten Tag bis nach Phitsanulok zu reisen. Es waren immerhin gute 500 Kilometer. Ich war den ganzen Tag unterwegs. Zwölf Stunden in einem Songthaeo und Minivan.
Morgens um kurz nach 6 Uhr fuhr das Songthaeo hupend durch die Strassen von Mae Sariang. Hupen ist die Geste um die Aufmerksamkeit der Leute zu erwecken dass auch ja niemand das Fahrzeug verpasst. Mit mir saßen noch weitere drei Fahrgäste auf der Ladefläche. Unterwegs stiegen andere Leute hinzu und andere verließen das Fahrzeug. Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Erst später stieg sie zwischen den Bäumen hindurch am Horizont empor. Es war noch kalt sodass ich die Vliesjacke trug. Auf den weiten Feldern, rund um den Fluss herum und in den Bergen zwischen den Bäumen hing  dichter Nebel. Er verzog sich nur langsam.
Als wir an einem Polizeistützpunkt ankamen stoppte das Fahrzeug. Der Stützpunkt bestand aus einfachen Hütten und einem Tor aus Bambus. Der Nebel hing noch tief zwischen den Bäumen. Auf der anderen Straßenseite bellte ein Hund der angekettet vor seiner Hütte saß. Am Straßenrand daneben loderte ein Feuer. Ein Polizist verlangte die Papiere eines Asiaten der in Mae Sariang eingestiegen war. Ich nahm an er war aus Myanmar. Der Polizist schaute sich eine ganze Weile die Papiere des Mannes genau an. Immer wieder fragte er nach und drehte dann wieder die Papiere in den Händen umher. Meinen Ausweis wollte er nicht sehen.Nach gut zehn Minuten fuhren wir weiter.
Die Fahrt war für mich die spektakulärste die ich seither erlebte. Es stellte all die Fahrten um Doi Tung und Doi Inthanon in den Schatten. Mir wurde sogar schlecht bei der Fahrt. Die anderen Fahrgäste (ich war der einzige Farang bis zum Flüchtlingslager) grinsten nur und lachten laut auf wenn etwas umfiel oder der Fahrer durch die Schlaglöcher fuhr. Wie konnten sie auch anders reagieren. Es war die einzige Strecke die sie zurücklegten und sie waren sie offensichtlich gewohnt so machte es mir den Anschein. Nach etlichen Anstiege und rasanten Abfahrten fuhren wir durch ein breites Tal das dicht bewachsen war. Ein breiter Fluss verlief  parallel zur Straße.
Ca. 60 Kilometer vor Mae Sod fuhren wir an einem Flüchtlingslager in dem ungefähr 60.000 Menschen aus Myanmar leben. Das Songthaeo stoppte. Ein Junges Paar mit Baby verließ das Fahrzeug. Andere stiegen ein. Ich sah den Menschen zu wie sie hinter den Toren verschwunden waren. Während wir am Rande des Lagers vorbeifuhren sah ich nicht ein Haus auf den Bergkuppen das nicht mit etwas anderem als den großen Blättern bedeckt war. Beim stopp vor dem zweiten Tor stieg ein Weiser Tourist zu. Er hatte die letzten vier Jahre damit verbracht einen Dokumentarfilm über die Situation zu drehen. Unter anderem erfuhr ich von ihm von einem Bombenanschlag der sich vor ein paar Tagen in Myanmar unweit von hier ereignet hatte. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen.
Der Fahrer fuhr mich noch bis zum Busbahnhof in Mae Sod, was ich dem „Farang“  zu verdanken hatte. Mit einem Minivan indem ich mit etlichen anderen zusammengedrückt saß fuhr ich nach Phitsanulok. Es waren die unbequemsten vier Stunden die ich seither in Thailand zurückgelegt hatte. „Nie wieder mit einem Minivan fahren“ schwor ich mir danach. Ich übernachtete im Hotel London wie schon vor ein paar Wochen zuvor.
Am nächsten Morgen fuhr ich mit dem Zug nach Ayuttaya. An einer Diesellok hingen mehrer Wagen. Die Strecke verlief durch die weiten Reisfelder. Die meiste Zeit der Fahrt verbrachte ich jedoch mit schlafen da es dafür die letzen Nacht zu heiß war. Seitdem ich die Berge verlassen hatte stiegen die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit deutlich an. Auf halber Strecke regnete es zum ersten Mal so richtig seit ich in Thailand war. Die Temperaturen viel spürbar um ein paar Grad und es roch stark nach regen. Am späten Nachmittag stoppte der Zug am Bahnhof von Ayuttaya.
Ayuttaya war von 1350 bis 1767 die Hauptstadt des Königreiches Siam. Mit einem Rad fuhr ich durch die größere Stadt um einiger der Ruinen zu sehen. Einer der best erhaltene Tempelanlage ist der Wat Chai Wattanaram. Der damals regierende König Prasat Thong lies ihn zu ehren seiner Mutter erbauen. Im Zentrum der Anlage steht ein 35 Meter hoher prang (ein Art stufenförmiger Turm) im Khmerstil.
Als ich am Abend zurück im Guesthouse war wurde ich plötzlich müde und legte mich hin. Als ich zwei Stunden später wach wurde war mich schlecht. In der Nacht musste ich öfter auf die Toilette, hatte Kopfweh und Schmerzen. Ich konnte so gut wie kein Auge zumachen und beschloss am folgenden Morgen in das Krankenhaus zu fahren. Es herrschte sehr viel betrieb und ich war weit und breit der einzige Tourist. Ich wartete vor dem Zimmer 23 als mich die Assistentin zum zweiten Mal in das Sprechzimmer gerufen hatte. Die Blutwerte waren kurz davor eingetroffen (der Bluttest um genau zu sehen was los war kostete 90 Baht, etwas über 2 Euro). Ein Blutwert ist um das 110 fache gestiegen was zu meinen Beschwerten führte. An der Medikamentenausgabe bekam ich für weitere 120 Baht Medikamente gegen die Schmerzen, das Fieber und gegen die Übelkeit.
Nach vier Stunden verließ ich das Krankenhaus. Wenn ich mich in zwei Tagen nicht besser fühlte sollte ich noch mal kommen sagte die Ärztin.
Ich verbrachte insgesamt sieben Tag in Ayuttaya. Ich kann mich ein keine andere Zeit während meiner Reisen erinnern in denen ich mich so schlecht und einsam fühlte. Ich nahm dank meinem Zustand die dreckige Stadt noch viel intensiver wahr als sie ehe schon war. Nach drei Tagen fühlte ich mich etwas besser und ich verbrachte die meiste Zeit in der Pizza Companybestellte Gardensalat und leckere Pizza. Ich konnte keine Garküchen mehr sehen. Erst am 18. Februar fuhr ich mit dem Zug weiter nach Bangkok. Dementsprechend groß war auch die Vorfreude am Abend zuvor. Ich war heil froh die dreckige kleine Soi (Gasse) gegenüber vom Bahnhof zu verlassen. Gleich mit dem 6 Uhr Zug fuhr ich nach Bangkok um von dort aus weiter mit dem Zug nach Nam Tok zu fahren. Die Endstation der bekannten Death Railway Strecke von Kanchanaburi nach Nam Tok. Als wir die Reisfelder hinter uns gelassen hatten fuhr der Zug an den ersten Metallkonstruktionen auf denen die großen Werbungen gespannt waren. Die Betonbauten nahmen zu. Zwischendrin die Hütten und unter den Brücken bereiteten die Leute die Mahlzeiten an ihren mobilen Küchen zu. Leute liefen auf den Schienen umher. Hunde lagen am Rand der Gleise. Der Schatten der Hochhäuser verschwand erst kurz vor dem Bahnhofgelände als sich die Gleise zweigten. Im Hintergrund erstreckten sich weit in den Himmel die Glasbauten. Der Zug fuhr auf Gleis 9 ein.
Ich hatte mich schon auf etliche „Hello where you go“ eingestellt wurde aber nur zwei Mal angesprochen als ich den Kilometer bis zum Pier lief. Bevor ich die Stadt verließ fuhr ich nach Banglamphu um noch ein neues Buch zu kaufen.
Am späten Nachmittag fand ich mich dann auf der anderen Flussseite am Bahnhof Noi wieder. Die nächste guten vier Stunden saß ich auf der Holzbank und betrachtete die an mir vorbeiziehende Landschaft wahrend ich Music hörte. In Kanchanaburi stiegen die meisten Leute aus. Es war schon spät und gut eine Stunde später ging die Sonne unter. Der Zug rollte mit Schrittgeschwindigkeit über die Brücke des River Kwai. Menschen standen auf den Plattformen, winkten und knipsten Bilder. Die letzten Meter legte der Zug auf eine Holzbrücke zurück ohne Geländer. Auch ein paar Tage später lief ich über die Eisenbrücke die offiziell begehbar ist. Als Ich auf eine Plattform stand fuhr ein Zug nur ein paar Zentimeter neben mir vorbei. Im Hintergrund ging die Sonne auf und ich war einer der drei Touristen die sich auf der Brücke befanden.
In der Unterkunft am Fluss lieh ich mir ein Motorbike aus um zu dem Hellfire Pass zu fahren. Eine Schlucht die während des Bau der Death Railway Strecke in den Berg gehauen wurde. 
Während des zweiten Weltkriegs suchten die Japaner nach einer Möglichkeit um Güter nach Indien zu schaffen. Der Seeweg war ausgeschlossen. Im Suez Kanal befanden sich zu dieser Zeit die Amerikaner. So wurde die bekannte Eisenbahnstrecke buchstäblich in den Berg gehauen und das meiste von Hand und ohne Maschinen. Über 300000 Gefangene darunter die meisten Asiaten aber auch Australier, Engländer und Holländer bauten die etwas über 400 Kilometer lange Strecke von Bangkok bis zur Grenze nach Myanmar in nur 15 Monaten. Über 100000 Menschen kamen dabei ums Leben. Auch 15000 Allierten von denen ca. 5000 auf einem Friedhof in Kanchanaburi beerdigt wurden.
Ich fuhr auf dem Highway in Richtung Sai Yok als ich plötzlich ein lautes Krachen ertönte. Kurz darauf beschleunigte das Motorbike nicht mehr obwohl ich Gas bis zum Anschlag gab. Er heulte nur laut auf und bewegte sich kein Stück mehr. Ich war gerade am Tigertempel vorbeigekommen der ca. 35 Kilometer von Kanchanaburi entfernt ist.
Die Straße stieg leicht an sodass ich zurück den Berg hinunter rollte. Ich stoppte neben der Straße und lief zu einem Haus, vordem ich mehrer Leute ausmachte. Wie es der Zufall so will war das Guthaben meines Handys aufgebraucht und ich konnte das Guesthoues geschweige den jemand anderen erreichen. Ich fragte einen Mann ob ich mit seinem Handy telefonieren könnte. Es gab jedoch Probleme mit der Verständigung und so zeigte ich ihm den Roller der nicht mehr lief und die Telefonnummer aus dem Reiseführer  den ich zum Glück dabei hatte Nach einer Weile hatte dass auch funktioniert und ich sprach mit dem Personal der Unterkunft. „You have to pay for it“ war das erste was ich zu hören bekam. Laut des Vertrages den ich zuvor unterschrieben hatte sollte ich tatsächlich für alle Kosten Aufkommen. Später nachdem ich mich beschwert hatte erstatteten sie mir jedoch 200 Baht von den 250 Baht angefallenen Kosten.
Das Personal übersetzte dem Mann der mich kurze Zeit später zu einer Werkstatt fuhr. Wir luden den Roller auf die Ladefläche das Pickups des Polizeiautos. Er war Polizisten und wies mich darauf hin auf den Roller zu sitzen und ihn festzuhalten dass er nicht umfällt während wir die 10 Kilometer bis zur Werkstatt fuhren. Es kam mir zwar äußerst gefährlich vor, doch ich ging das Risiko ein und genoss die Fahrt auf dem Roller auf der Ladefläche das Pickups vom ersten Moment an.
Als der Mechaniker die Verkleidung wegschraubte unter der sich der Antrieb befand viel der Keilriemen in lauter kleine zerbrochene Stücke heraus. Er tauschte ihn aus und keine Stunde später war ich wieder unterwegs. Plötzlich merkte ich wie das Hinterrad anfing zu schwimmen. Ich war gerade vielleicht 10 Kilometer weit kommen als ich einen Plattfuss hatte. Zum Glück passierte dies direkt vor einer Werkstatt sodass auch dieses Problem in weniger als einer halben Stunde erledigt war. Ich regte mich nicht sonderlich auf, nur darüber wie die Leute die Touristen mit solch einem Fahrzeug auf die Straße lassen. Ich beglich die zweite Rechnung innerhalb von zwei Stunden und hoffte es wurde die einzigen bleiben. Den Rest des Tages hatte ich keine Probleme mehr und ich legte fast 300 Kilometer zurück.
Ich stoppte am Hellfire Pass Memorial. Das Museum wurde von Australien und Thailand gemeinsam finanziert. Es war auch deutlich zu sehen. Die Holzwege und deren Dielen erinnerten mich an die Anlagen in Australien. Ich wurde ausgestattet mit einem Funkgerät „zur meiner eigenen Sicherheit“ wie mir versichert wurde (Ich schmunzelte, dachte ein meine bisherigen Strecken die ich zurückgelegt und musste innerlich laut Lachen), einer Karte und einem Audio Guide. Ich lief die 5 Kilometer langes Strecke auf dem Gleisbett, vorbei an dürrem Bambus und tiefen Schluchten die zu meist mit Hand in den Berg gehauen wurde. Dabei horchte ich den Erzählungen des Audio Guide.
Zum Sonnenuntergang als sie sich zwischen dem Reis im Wasser spiegelte fuhr ich zurück. In Kanchanaburie verspeiste ich einen Salat in der Pizza Company an den ich seit Ayuttaya denken musste.
Für die nächsten drei Tage fuhr ich in den Erawan National Park um zu Zelten. Im Park selbst gibt es nicht so viel zu sehen wie ihn den anderen Parks in denen ich seither war.
Die größte und auch schönste Attraktion ist der gleichnamige Wasserfall. Der Erawan Watterfall.
Der Elefanten Wasserfall der auf Grund einer Gesteinsformation die aussieht wie drei aneinander gereihte Elefantenköpfe benannt ist. Der Wasserfall besteht aus 7 Stufen und etlichen kleineren weiteren. Es war der schönste Wasserfall den ich je gesehen hatte. Zwischen den Bäumen, die manchmal aus dem Wasser heraus wuchsen floss das grünblaue fast Gletscherfarbene klare Wasser. Es floss über unterschiedliche hohe Stufen. Im Wasser selbst schwammen Karpfen. Der größte bis zu 75 Zentimeter. Die kleinen kaperten an den Zehen der Leute. Das Wasser war an manchen stellen tief genug um von den Felsen hinein zu springen und zu tauchen.
Der Zeltplatz befand sich zwischen großen Bäumen die Schatten spendenden an einem breiten ruhigen langsam fliesenden Fluss. Am Vormittag trafen bis zu 15 große Reisebusse am Wasserfall. Die meisten Touristen waren Russen die jeden Tag in Scharen mit cooler Sonnenbrille und dicken Bäuchen zu den Pools strömten. Zur Mittagszeit befanden sich gut dreihundert Leute an den Fällen. Ich lief nur morgens und spät am Nachmittag die 1,5 Kilometer lange Strecke zur letzen Stufe hinauf. Mal waren Franzosen dabei mal ein Engländer.
Am letzten Tag trampte ich zur 12 Kilometer entfernten Tham Phra That (Hölle). Ein netter Guide mit Petroleumlampe führte mich die 200 Meter in das Innere des Berges. Der Weg war schmal. Erst sah es nicht aus wie ein Weg. Ich dachte der weg endet doch dann bückten wir uns und krochen durch einen schmalen Eingang. Kurz darauf befanden wir uns in der Hauptkammer. Sie war 30 Meter hoch und über 130 Meter lang. Von der Decke hingen überdimensionale Kalksteinformationen herab. Manche auf der ganzen Länge am Rande der Höhle (siehe das Bild in der Galerie zum vergleich der Größen, Geländer und Felsen). Auf dem Rückweg stoppte der Fahrer an mehreren Stellen um den wunderschönen Ausblick über den Stausee Si-Nakkarin zu genießen. Er Rauchte ich Schaute. Wasser spiel in Thailand eine wichtige rolle als einer der führenden Reisexporteurländer.
Mit dem zweiten Bus um kurz nach sieben Uhr fuhr ich zurück nach Kanchanaburi um umzusteigen in Richtung Tigertempel um die Katzen aus nächster Nähe zu erleben. Als ich zurück von dem 7 eleven Shop kam und ihn Richtung Busbahnhof lief viel mir der Bus auf der Ruckartig zum stehen kam. Kurz darauf hörte ich eine Frau Lautstark schreien. Ich musste sie nicht sehen um zu merken was sie für Schmerzen hatte. Sie lag vor dem Bus und wurde offensichtlich angefahren. Leute strömten zur Unfallstelle um zu gaffen. Ich wusste nicht was tun. Zehn Minuten später traf der Notarzt ein und ich hörte aus der Ferne wie er davonfuhr.
Wir fuhren auf demselben Highway in Richtung Hellfire Pass den ich vor ein paar Tagen gefahren bin. An einer Kreuzung kam der Verkehr zum stocken. Kurze Zeit darauf fuhren wir an einem Bus vorbei der schräg auf der Fahrbahn stand. Die Fahrerkabine war stark beschädigt und die Scheiben zerbrochen. Kein Fahrgast saß mehr in dem Bus. Er fuhr wohl frontal in das Gebäude hinein. Auf der anderen Fahrbahnseite waren braune Fahrspuren zu sehen. Daneben ein Auto mit starkem Blechschaden. Es war gerade mal nach Neun Uhr und ich hatte schon genug gesehen was mir zu bedenken gab.
Als ich am Tigertempel ankam musste ich dann noch bis um zwölf Uhr warten bis geöffnet wurde.
Es war unglaublich ich konnte direkt bis zu den Tiger gehen, sie anfassen und streicheln (der auf dem Foto ist ca. drei Jahre alt und der kleine drei Monate). Es herrschten strikte Anweisungen wie man sich den Tieren gegenüber zu verhalten hatte. Es war nur gestatte sich den Tieren mit einen der vielen Pfleger (orange T-Shirt) zu nähern. Später lief ich mit einem Tiger an der Leine in Richtung Schlucht von man noch mal die Chance hatte sich neben einige Tiger zu setzen. Jedoch hatte man nicht ausreichen Zeit und wurde an den Tier immer sehr schnell vorbeigeschleust.
Nach fast vier Stunden in den Park sprach ich zwei Motorbikfahrer an. Einer der beiden entschloss sich mich bis zum Highway Mitzunehmen von wo aus ich eigentlich Trampen wollte. Doch die beiden aus dem Irak entschlossen mich noch bis nach Kanchanaburi mitzunehmen von wo aus ich am nächsten Tag mit großen Schritten in den Süden aufgebrochen war. Mit dem Bus fuhr ich bis Ratchaburi. Dort stieg ich ihn den Zug bis nach Chunpone ein. Die Sitzplätze waren schon alle ausgebucht und so bekam ich einen Platz im Schlafwagen.





                                         





                          

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