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Auckland

Den ersten Flug von Adelaide nach Sydney habe ich komplett geschlafen da ich die Nacht zuvor nicht geschlafen hatte. Wie auch, nachdem es schon nach 24 Uhr war, waren es sowieso nur noch drei Stunden bevor ich zum Flughafen musste. Beim check- in stellte sich dann noch heraus das ich für mein Fahrrad 10 Dollar pro über Kilo bezahlen musste, was aber nicht der Fall sein dürfte wie mir die nette Dame im Flight Centre in Warnambool versicherte als ich den Flug gebucht hatte. Um sechs Uhr morgens ging der Flieger und ich hatte mein erstes komplettes Stempelpaar mit Ein- und Ausreise im Pass.
Um 14.30 landete die Boing am International Airport in Auckland. Schon von anderen habe ich erfahren das sie sehr genau sind mit der Fahrradreinigung. Ich habe es sehr gründlich gesäubert bevor ich es eingepackt habe und sogar noch neue Reifen gekauft. Dies jedoch weil ich den Hinterreifen ersetzen musste. Also beschloss ich gleich einen neuen Satz zu kaufen.
Die ganzen Kontrollen waren sehr genau noch stärker als in Australien. Nachdem der Stempel jedoch im Pass war, war ich erleichtert da ich kein Rückflugticket und kein Beleg über Geldmittel führte was gelegentlich erwünscht wird und ich auch beim beantragen des Visa bestätigt habe mit mir zu führen. An der Kontrolle  an der das Reisegepäck genauer angeschaut wird musste ich meinen Fahrradkarton öffnen. Nachdem der Beamte die neuen Reifen gesehen hatte  war alles okay und ich musste nur noch mein Handgepäck checken lassen. Das war’s, ich war durch und stand vor dem Flughafengebäude mit dem Fahrradkarton und dem Rucksack auf dem Trolly.
Nach ein paar Metern kam ein kleines Stück Wiese auf der ich mich ausbreitete und mein Fahrrad zusammen gebaut habe, das Gepäck in die Fahrradtaschen umpackte und losfuhr. Se war ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel. Die Temperatur war gleich wie in Adelaide, 12 Grad. Das es biss in die Stadt noch ca. 20 Kilometer waren beschloss ich spontan die erste Nacht zu zelten. Mit einem Kilo Kiwi die mich 75 Cent kosteten einem Brot und Frischkäse verließ ich den Supermarkt und fand eine schönen Platz auf einer großen Wiese. In der Nacht jedoch vielen die Temperaturen stark die mich an die minus grad Nächte in Australien erinnerten.
Am nächsten Morgen fuhr ich in die Stadt wobei ich schon eine erste Kostprobe von den Anstiegen die mich noch erwarten bekam. Ich fuhr durch schöne Vororte mit Blick auf das klare Wasser und auf die Berge im Hintergrund. Auf den schönen Radwegen die noch sehr neu aussahen war ich bald in der Stadt. Im Stadtviertel Ponsonby wo ich in einem Hostel abgestiegen bin. Den ersten Tag habe ich mit seigtseeing  verbracht und so lief ich den ganzen Sonntagnachmittag durch die über etwas 1 Millionen Metropole Auckland. Aucklands Wahrzeichen, der Sky Tower mit 328 Meter ist der höchste Turm auf der Südhalbkugel der Erde und um 4 Meter höher als der Eifelturm in Paris. Die nächsten Tage habe ich damit verbracht um auf Jobsuche zu gehen. Schon von den anderen die hier im Hostel wohnen habe ich erfahren dass es sehr schwer sei zu dieser Jahreszeit einen Job zu finden. Ich habe es gleich in meinem Beruf als Maler versucht blieb jedoch Erfolglos auch nach über 5 Tagen. Zwei jedoch meinten wenn es gegen Sommer geht würden sie sich bei mir melden. In den letzten Tagen bin ich dann auf ein Hostel gestoßen die Arbeit vermittelt. Und so bin ich zu einem Job in den Weinbergen rund um Napier gestoßen, das ca. 450 Kilometer südöstlich an der Ostküste der Nordinsel liegt.

Da ich jedoch die 450 Kilometer in 2 Tagen nicht schaffen werde nehme ich den Bus. Mein erster Fruit picking Job beginnt also in Neuseeland. Wer hätte das gedacht.



                                        


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